Fehmarn 01.07.2013

Nach einer fast schlaflosen Nacht sind wir gegen halb 12 aufgestanden. Gemeinsam gingen wir gegen 3 Uhr ins Bett. Wir wollten uns eigentlich ein Doppelbett teilen. Leider war dies von meiner Seite aus nicht möglich, da ich bis halb 5 nicht schlafen konnte. Gegen halb 5 habe ich dann mein Bettzeug genommen und bin ins Wohnzimmer auf die Schlafcouch. Dort konnte ich auch erst nicht einschlafen, aber als ich dann endlich kurz vor dem Einschlafen war wurde ich durch Findus geweckt. Er mußte raus, weil er Durchfall hatte. Dies wiederholte sich alle 1,5 bis 2 Std. Dementsprechend müde war ich dann natürlich.

Das Wetter war erst nicht so schön, es war zwar wärmer als gestern, aber es fing gegen mittag kurz an zu regnen. Eigentlich wollte ich mit Fahrrad Frühstück kaufen fahren nach Landkirchen, doch nass werden wollte ich auch nicht. Daher bin ich dann mit Auto gefahren. Als ich zurück kam, stellte ich fest, daß ich die Milch vergessen hatte. Also mußte ich wieder nach Landkirchen.

Nach dem Frühstück hielten wir uns noch eine Weile an der Wohnung auf. Eira hatte viel Spaß im Garten zu liegen, sie kam gar nicht mehr in die Wohnung rein. Findus wollte nicht weg von uns. Egal wo wir hin gingen, er war nur bei uns.

Gegen 15 Uhr sind wir dann  in Richtung Westermakelsdorf aufgebrochen. Dort wollte ich den Leuchtturm besuchen. Erst habe ich mir allerdings erst den Titanic Cache von weitem angeschaut. Hierzu sind wir an den Strand gegangen.

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Nach ein paar Meter laufen rannten die Hunde durch das Schilf. Plötzlich war Eira verschwunden. Wir warteten und warteten ca. halbe STd. Wir gingen selbst durch das Schilf um Eira zu suchen. Doch vergeblich. Gerade als Dagmar beschloss Eira am Auto zu suchen, kam eine Frau auf mich zu und fragte mich ob wir einen Hund suchten. Es wäre ein großer Hund mit Brustgeschirr, der am Auto sitzt. Dagmar angerufen und ihr Bescheid gegeben. Jetzt war Dagmar so genervt, daß an einem Strandspaziergang nicht mehr zu denken war. Wir beschlossen, die ca. 1.5 km bis zum Leuchturm mit dem Auto zu fahren. Dort angekommen, fing ich an das Rätsel des Multis zu lösen. Auf dem Weg zum Final entwischte Eira dann mal wieder. Der Karabiner von der Leine riss und Eira rannte quer durch das Feld hinter Hasen her. Findus mit ihr. Findus kam nach kurzer Zeit zurück.  Dagmar dann hinter Eira her um sie einzufangen. Dann als Dagmar Eira endlich hatte, traf Findus auf ein Reh. Quer über das Feld in Richtung Häuser scheuchte Findus das arme Reh. Kein Rufen hielt ihn auf. Ich wußte zwar das er zurück kommt, aber ich hatte Angst das er auf einen Jäger trifft. Dies ist aber auch glücklicherweise auch gut gegangen.

Ich habe zwar danach noch das Final gesucht, Dagmar ist aber zum Auto zurück. Nachdem ich dann quer durch das Gestrüpp das Final gefunden habe, bin ich ebenso querfeldein zurück zum Auto. Aber ein Tradi mußte noch drin sein. Wetterstation …. Im Anschluß sind wir nach Altenteil gefahren und haben dort am Campingplatz erstmal was gegessen. Schweinefilet mit Käse überbacken und Pommes, sowie 2 Cola für mich, für Dagmar gab es Buntbarsch mit Pommes und Salat. Dies war so heiß, das sich Dagmar sowohl die Zunge als auch den Gaumen verbrannt hat.

Im Anschluß daran, habe ich noch einen Multicache gemacht. Mal eben 2 Stationen plus Final während Dagmar mit den Hunden im Auto gewartet hat. Nachdem ich das Final gefunden hatte, rief ich Dagmar an, sie solle mit dem Auto in Richtung Deich fahren. Dort geht es zum Campingplatz Fehmarnshuk.

Wir beschlossen erstmal den Sonnenuntergang zu filmen und zu fotografieren, bevor wir die 3 anderen Caches noch machen. Der Sonnenuntergang war super schön.

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Gegen 22 Uhr war die Sonne dann weg und wir gingen erstmal den Cache Deichkind an. Nach kurzer Suche haben wir einen tollen Cache gefunden, klasse Idee.  Dann ging es weiter zur Deichhaxe. Was mich dort erwartete  hätte ich niemals dran gedacht. Erstmal suchte ich das Wasser ab, drehte jeden Stein um, vergeblich. Nachdem ich die Logs gelesen hatte, wußte ich, daß ich durch das Wasser mußte. Da wir noch den nördlichsten Cache Fehmarns machen wollten, gingen wir erstmal weiter. Nach ein paar Metern stellte ich dann fest, daß wir auf der falschen Seite des Sees waren.  Also erstmal wieder zurück zur Deichhaxe. Nach kurzem Überlegen zog ich Schuhe und Strümpfe aus und krempelte meine Hose bis übers Knie hoch. Dann ging ich vorsichtig in die Ostsee.  Das Wasser war sehr kalt und ich versank mit den Füßen tief im Sandboden des Meeres. Es war schon sehr schlammig an der Stelle. Vorsichtig bewegte ich mich in der Dunkelheit ein paar Schritte vom Deich in Richtung Damm der aus Ästen gemacht war. Es war wirklich abenteuerlich, trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich bewegte mich vorsichtig an dem Damm entlang, um den Cache zu finden. Zum Glück hat sich dieses Abenteuer gelohnt. Der Cache konnte gefunden werden. Mit nasser Hose (das Wasser war zu tief) ging ich dann genauso vorsichtig wieder zurück zum Ufer. Da ich mit nassen Füßen nicht zurück in Schuhe und Strümpfe gehen konnte, bin ich bis zum Campingplatz barfuß gelaufen. Zwischen der Schafscheiße war das nicht gerade angenehm. Auch die kleinen Steine zwischen der Wiese taten ganz schön weh unter den Fußsohlen. Aber der Cache war es mir wert. Am Campingplatz konnte ich dann meine Füße unter einem Wasserschlauch abbrausen. Das Wasser war zwar auch kalt, aber wärmer als die Ostsee. Dagmar ging während dessen zurück zum Auto und besorgte mir ein Handtuch, damit ich mir die Füße abtrocknen konnte.
Nachdem ich Strümpfe und Schuhe wieder angezogen hatte, sind wir noch zu dem nördlichsten Cache Fehmarns gelaufen. Hin und zurück waren das auch noch mal ca. 1,5 km.

Hier die Fotogalerie dazu:

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Gegen 1 Uhr waren wir dann zurück am Auto. Nachdem wir dann nochmal Fotos vom Meer gemacht ging es zurück zur Ferienwohnung. Auf der Fahrt in Richtung Biskamp , wo wir unsere Ferienwohnung trafen wir immer wieder mal auf ein paar Rehe auf der Fahrbahn. Sie überquerten erstmal ziellos die Fahrbahn hin und her, im Anschluß sprangen sie dann übers Feld weg. Einmal sahen wir ein Rehbock am Fahrbahnrand liegen. Es war so nah, daß ich hätte aussteigen können um es zu streicheln. Als ich dann mit dem Auto neben dem Rehbock stehen blieb, bekam er es doch mit der Angst zu tun und rannte weg. Aber vorher lag es ca. 1 – 2 Minuten neben uns am Fahrbahnrand in der Wiese.

Während ich hier diesen Bericht zu Ende schrieb, befand sich in der Wohnung eine Fliege. Es war eine ganz dicke Fliege. Als Findus und Eira sie entdeckten, rannten sie völlig verstört durch die Wohnung. Eira versuchte noch bei Dagmar Schutz zu suchen. Aber als Dagmar dann die Fliege aus der Wohnung jagen wollte, sind Findus und Eira total verstört rausgerannt und wollten nicht mehr zurück in die Wohnung. Findus hat Schutz vor der Fliege hinterm Auto gesucht und Eira im Garten. Beide weigerten sich danach die Wohnung zu betreten.

Findus lies sich ja noch durch mich überreden, auch wenn er noch immer verstört war. Eira hingegen weigerte sich so sehr, daß Dagmar sie in die Wohnung tragen mußte.

 

 

 

 

 

 

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